der Potenz schaden

Welche Krankheiten beeinflussen die sexuelle Energie des Mannes

Kein Mann nimmt es auf die leichte Schulter, wenn sein bestes Stück nicht mehr erwartungsgemäß funktioniert. Meist stürzt ihn eine solche Situation in tiefstes Unbehagen und Depressionen. Die Ursache wird oft im psychischen Bereich gesucht, doch gilt es nicht zu vergessen, dass diverse körperliche Erkrankungen mit erektiler Dysfunktion einhergehen können.
  • Herz- und Kreislaufstörungen
  • Diabetes
  • Nieren- und Leberfunktionsstörungen
  • Störungen im Hormonhaushalt
  • Nervale Schädigungen
  • Traumatische Ursachen

Herz- und Kreislaufstörungen

Oft sind Erektionsstörungen ein erstes Symptom für Herz- und / oder Kreislauferkrankungen. Arteriosklerose, oft hervorgerufen durch falsche Ernährung, führt zur Verengung der Blutgefäße im gesamten Körper, also auch im Penis. Daher ist es besonders wichtig, bei erektiler Dysfunktion eine genaue körperliche Untersuchung durchführen zu lassen, denn oft werden bei Patienten mit Erektionsstörungen im EKG erste Anzeichen von koronaren Herzerkrankungen festgestellt, bevor es zu typische Symptomen oder gar einem Herzinfarkt kommt.

Diabetes

Die Zuckerkrankheit, wie der Diabetes mellitus im Volksmund genannt wird, führt bei über 50 % der männlichen Patienten zu vollkommener oder zeitweiliger Erektiler Dysfunktion (ED). Doch auch hier kann der unerwünschte Durchhänger eine Hilfe bei der Früherkennung von Diabetes darstellen, denn jeder vierte Mann, der unter ED leidet, hat einen noch unerkannten Diabetes mellitus.

Nieren- und Leberfunktionsstörungen

Eine Vielzahl von männlichen Dialysepatienten ist nicht mehr in der Lage einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu vollziehen. Abgesehen von der Tatsache, dass die Dialyse einen erheblichen Einfluss auf den Geschlechtstrieb haben kann, kann sie auch zu Potenzstörungen bei ganz normal vorhandener Libido führen. Leberfunktionsstörungen die mit ED einhergehen sind oft auf Alkohol- und Drogen Abusus zurückzuführen. Auch Hämochromatose, eine genetische Störung, die mit vermehrter Eiseneinlagerung im Körper einhergeht kann zu mangelnden Erektionen führen. Auch hier kann die Potenzstörung ein Frühsymptom sein und helfen, den Zustand vor dem Auftreten typischer Symptome zu erkennen.

Störungen im Hormonhaushalt

Viel seltener als man denkt, ist Testosteronmangel (Mangel am männlichen Geschlechtshormon) der Grund für Potenzstörungen, und hierbei ist das Anzeichen meist absolute sexuelle Unlust. Ebenso kann eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse oder ein erhöhter Prolaktinspiegel als Verursacher für die ED verantwortlich sein.,Ein Prolaktin produzierender Tumor (Prolaktin spielt in der Schwangerschaft und bei der Milchbildung eine wichtige Rolle) kann zum Beispiel den hohen Hormonspiegel beim Mann verursachen.

Nervale Schädigung

Multiple Sklerose, oder vermehrter Abbau von Nervenmaterial, hervorgerufen durch Alkoholismus oder Diabetes, kann dazu führen, dass die nervalen Reizleitung vom Gehirn zum Penis nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und somit eine anständige Erektion verhindern.

Traumatische Ursachen

Operative Eingriffe, welche entweder die Blutversorgung oder die nervale Versorgung des Penis beeinträchtigen, können sich auf die Potenz auswirken. Dies kann der Fall sein bei Blasen-, Enddarm- oder Prostata Operationen. Aber auch Unfälle mit Verletzungen im Wirbelsäulen- oder Beckenbereich können diese unangenehme „Nebenwirkung“ hervorrufen. Nicht im Krankheitsbereich und doch ein nicht zu vernachlässigender Grund für ED ist das Alter. Es stimmt zwar, dass sich die Potenz mit Zunahme der Lebensjahre vermindern kann, doch es gibt genügend Paare, die bis ins hohe Alter eine befriedigende Sexualität genießen. Sollte die ärztliche Untersuchung keine körperlichen Ursachen für das am schlimmsten empfundene Männerproblem ergeben haben, kann man(n) sich mit chemischen Hilfsmitteln wie Viagra, Cyalis oder Levitra zu einem erfüllten Sexualleben verhelfen. Eine ärztliche Untersuchung ist von allergrößter Wichtigkeit, denn anders als lange geglaubt wurde, sind 80 % der Potenzstörungen auf organische Ursachen zurückzuführen und somit heilbar.
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